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WAS BEDEUTET EIGENTLICH KRISE?

Das Institut der Wirtschaftsprüfer hat vor Jahren schon 6 Krisenstadien definiert, die sehr anschaulich und auf Basis der gemachten Erfahrungen den typischen Verlauf von Unternehmenskrisen widerspiegeln.

 

Wichtig zu verstehen ist dabei, dass Krise nicht erst mit dem Insolvenzverwalter oder mit gekündigten Krediten beginnt.

Krise beginnt schon viel früher!

Die Krisenstadien

Die Erfahrung zeigt, dass die Zeit zu handeln schnell verrinnt und spätes Handeln exorbitant teuer wird.

Daher gilt auch schon in einem frühen Krisenstadium, dass Handeln eine Pflicht ist, wenn man hohe Folgekosten vermeiden will. Der IDW hat dies in seinen 6 Krisenstadien sehr anschaulich dargestellt.

1. STAKEHOLDER-
KRISE

Kurzbeschreibung:

Das Vertrauen und die gemeinsame Ausrichtung zwischen Gesellschaftern, Geschäftsführung, Finanzierungspartnern, Mitarbeitern oder anderen Schlüsselpersonen beginnen zu erodieren.

Typische Signale:

Konflikte, Entscheidungsblockaden, Vertrauensverlust, politische Kommunikation

2. STRATEGIE-
KRISE

Kurzbeschreibung:

Das Unternehmen hat kein ausreichend tragfähiges Zukunftsbild mehr. Märkte, Geschäftsmodell, Positionierung oder Wettbewerbsvorteile sind nicht mehr klar genug.

Typische Signale:

unklare Prioritäten, fehlende Differenzierung, Investitionsstau, strategische Orientierungslosigkeit

3. PRODUKT- &
ABSATZ-KRISE

Kurzbeschreibung:

Die strategischen Probleme werden im Markt sichtbar. Produkte, Leistungen, Preise oder Vertrieb passen nicht mehr ausreichend zu Kundenbedarf und Wettbewerb.

Typische Signale:

Umsatzrückgang, Kundenverlust, Preisdruck, sinkende Marktanteile, schwache Pipeline

4. ERGEBNIS-
KRISE

Kurzbeschreibung:

Die Markt- und Strukturprobleme schlagen auf die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit durch. Erträge reichen nicht mehr aus, um das Unternehmen nachhaltig stabil zu halten.

Typische Signale:

Margenverfall, operative Verluste, EBITDA-Druck, Kostenüberhang, Planverfehlungen

5. LIQUIDITÄTS-
KRISE

Kurzbeschreibung:

Die Ergebnis- und Finanzierungsprobleme gefährden die Zahlungsfähigkeit. Das Unternehmen muss Liquidität aktiv steuern und kurzfristig sichern.

Typische Signale:

angespannte Liquidität, Zahlungsverschiebungen, Lieferanten-/Bankendruck, fehlender Finanzierungsspielraum

6. INSOLVENZ-
REIFE

Kurzbeschreibung:

Es besteht akuter rechtlicher und wirtschaftlicher Prüfbedarf, ob Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung vorliegt. Die Handlungsoptionen sind stark eingeschränkt.

Typische Signale:

fällige Verbindlichkeiten können nicht bedient werden, Zahlungsstockungen, negative Fortbestehensprognose, Insolvenzantragspflichten prüfen

Neugierig. Und Nun?

Nutzen Sie einfach unverbindlich unseren Unternehmens-Schnellcheck. Das Ausfüllen braucht ca. 5-10 Minuten. Am Ende bekommen Sie eine erste Einschätzung Ihrer aktuellen Situation inklusive einiger Handlungsempfehlungen.

Wenn das Ergebnis vorliegt, können Sie entweder selbst direkt die ersten Maßnahmen
in Angriff nehmen…

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Ihr Steffen Moldenhauer
Geschäftsführer STRATEGY PIRATES®