Ein Wau zwischen vielen BlahBlahs  

Wie ein Hund im Büro ganz ohne Worte zum Super-Kommunikator werden kann 

Leise und rhythmisch völlig im Takt schnarcht mein alter Arbeitskollege Mo neben meinem Schreibtisch. Jetzt wundert euch nicht. Mo, das ist kein Mensch, sondern unser Büro Hund bei den Strategy-Pirates®. Und sein Schnarchen? Nun, ich lieb`s einfach. Und Mo liebt das Schlafen neben mir auch. Logisch. Wir beide befinden uns zwar bei der Arbeit und doch momentan in einer unausgesprochenen Harmonie. Strahle ich Ruhe, Gelassenheit und Selbstbewusstsein aus, bedeutet das für Mo, dass die Umgebung sicher ist. Schnarcht der Hund, lässt mich das wiederum sehr ruhig werden, weil ich weiß, dass es ihm gut geht… 

Alles entspannt – das ist ja so gesehen auch eine schöne Arbeitsaufteilung: ich schreibe, er schnarcht. Wir beide bekommen richtig was geschossen – ich textlich, er wahrscheinlich von Knochen träumend.  

Aber nicht nur Entspannung nehmen Hunde wahr und reagieren unmittelbar darauf. Eine Reihe neuer Studien zeigt: Hunde können nicht nur anhand des Verhaltens ihres Menschen dessen Gefühle wie Angst, Aufregung und Wut erkennen – sie lassen sich sogar von ihnen anstecken.  

Unser Mo hat eindeutig diese instinktive Empathie, und zwar ohne ausschweifende Laberei. Zudem hat er die Fähigkeit sich auf sein jeweiliges Gegenüber und dessen Bedarf einzustellen. Mo ist auch derjenige, der in turbulenten Teamsitzungen als “Profi-Ruhe-Pol” selbige in den Karton bringt. In den Teams unserer Kunden wird bemerkenswert weniger hitzig diskutiert – schließlich ist Mo ja da. Nicht selten lockt er zudem die introvertierten Team-Mitglieder aus der Deckung.  

Mo fungiert oft bei unseren Kunden als Coach. Als Feelgood-Manager, Best Buddy, Kräcker-Checker, wahlweise auch als Super-Digger. Mo ist als trainierter Vierbeiner mit einem Augenaufschlag in der Aufrisszone.  

In seinem grauen Edel-Look (kurzes, samtiges Fell mit Knopfaugen – fehlt eigentlich nur noch der Knopf im Ohr) spaziert er – natürlich völlig wortlos – im Coaching von Teammitglied zu Teammitglied. Schnuppert, verweilt, geht weiter, stupst Hände. Mo erkennt Dynamiken in Beziehungen, welche wir in Teamcoachings prima nutzen können.  

Teamplayer Hund
Zurückführen lässt sich all dies darauf, dass sowohl der Hund als auch der Mensch absolut soziale Wesen sind. Mensch und Hund arbeiten zudem schon seit Jahrtausenden hochqualifiziert als Team. Frag den Schäfer, frag den Drogenfahnder, frag den Jäger, den Blinden oder den Rettungsdienst-Menschen. 

Und ja. Nicht nur unser Mo – Hunde machen was mit dir. Ist sogar wissenschaftlich nachgewiesen. Der Körperkontakt mit Mo senkt – auch bei unseren Coaching-Teilnehmern – das Stresslevel und erhöht die Produktion des sogenannten Kuschelhormons Oxytocin. Und das Streicheln eines Hundes senkt sogar den Blutdruck und reguliert den Blutzucker-Spiegel. 

Mo hat in seinem Zeugnis eine Eins mit Sternchen in “Gelassenheit verbreiten”. Er sorgt für eine entspannte Atmosphäre – und hey, wir alle wissen, um wie viel wir alle automatisch mehr geben mögen, wenn wir völlig frei, locker und entspannt sind. Im Beisein von Mo habe auch ich eindeutig eine höhere Konzentrationsfähigkeit. 

Die Zusammenarbeit mit Mo lässt uns Strategy-Pirates® Skills nutzen, die wir im (beruflichen) Miteinander brauchen. Wir haben die Gelegenheit, unser Interagieren zu hinterfragen und bekommen es von Mo wortlos gespiegelt.  

Ein Hund bietet im Coaching eine zusätzliche, hochsensible Reflexionsfläche
An Mo´s Ohrenspiel kannst du leicht erkennen, ob im Team noch Klärungsbedarf ist, schließlich reagiert er auf feinste Veränderungen in der Körperhaltung seines Gegenübers. Erfahrungsgemäß fällt es Menschen in Führungspositionen mitunter leichter, das „Feedback“ eines Hundes als Reflexionsanstoß anzunehmen, als das eines Kollegen oder eines Mitarbeitenden. 

All das und noch viel mehr…
Mo sorgt auf natürliche Art für Zusammenhalt im Team. Dies belegt sogar eine Studie der Central Michigan University, die herausstellt, dass ein Hund als Coach das Vertrauen und den Zusammenhalt zwischen den Teammitgliedern signifikant verbessern kann. Falls es in deinem Team knirscht und knackt, ist Mo ein hervorragender Ansprechpartner. Völlig ohne Worte.  

Unser Mo fungiert als Coaching-Hund einfach von vorneherein als passender Team-Kleber, und bringt ebenfalls Abwechslung in die Runde. 

Und ja, so ein Büroalltag eines Teams kann oft sehr eintönig und eingespielt sein. Dann ist es eine gern gesehene Abwechslung, wenn man sich mal nicht nur mit dem üblichen Krempel beschäftigen muss, sondern auch mal in einer komplett anderen Thematik arbeiten kann. Also, wenn es stressig in der Team-Sitzung oder im Großraumbüro zugeht, einfach mal herunterbeugen und (falls unser Mo nicht da sein sollte) mit den eventuell anwesenden Bürohunden schmusen!  

Hach, ich könnte noch stundenlang über unseren Coaching-Hund schreiben. Dabei ist Mo`s Welt überraschend einfach. ICH wiederum bin in meiner Denke oft zu kompliziert. Er hilft mir, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Auch, wenn er stumm neben meinem Schreibtisch steht und meine Aufmerksamkeit sucht, heißt das nichts anderes als: “HEY – mich gibt´s auch noch, mach doch mal ne Pause und dann geht´s wieder schwungvoll weiter!” Das funktioniert mächtig gut, lasst euch das gesagt sein.  

Aber, wisst ihr was? Machen wir jetzt besser einen Strich unter all das Formulierte, sonst schreibe ich hier nachher tatsächlich noch stundenlang weiter…. 

Fazit
Willst du als Führungskraft wissen, wie es um die Stimmung deines Teams bestellt ist, frag unseren Mo. 

…und so freue ich mich auf Mo`s Einsatz bei euch, bei leisem Schnarchen im Hintergrund und beende diese kurzen Dog-Exkurs erfüllt, entspannt und happy,  

 

eure Office-Queen 

 

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