Die Angst vor der Angst…

Die Angst vor der Angst…

Die Angst vor der Angst in der Gehaltsverhandlung überwinden

Kennt Ihr das auch?

Das Gespräch mit dem Chef steht an und es geht ums Gehalt.

Und bevor ihr einen klaren Gedanken fassen könnt, spielt sich in eurem Kopf ein Film ab, bei dem ihr die Verliererin seid: „Was, wenn er nein sagt? Und wenn ich zu viel verlange? Ich habe doch eh` keine Chance bei der Verhandlung! …Vielleicht ist meine Arbeit nicht so viel wert, ich mache ja nur meinen Job…die Firma hat bestimmt Budget-Engpässe…bei uns ist es ja eigentlich auch ganz nett…ach, was soll`s… Geld ist nicht alles.“

 

Und was wird passieren?

Genau das: Ihr werdet als Verliererin aus dem Gespräch gehen.
Und noch etwas: Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Ihr keinen weiteren Termin mehr mit Eurem Chef vereinbaren werdet.

Und was noch? – Die Angst wird bleiben.

Wann immer ich mit meinen Klientinnen über die Gehaltsverhandlung spreche, kommt ganz schnell die Frage

„Wie kann ich selbstsicherer werden?”

Neben der Frage zur richtigen Gehaltshöhe, zur perfekten Vorbereitung oder zum richtigen Zeitpunkt wiegt das Problem der eigenen Angst vor der Verhandlung besonders schwer.

Wir Frauen stehen uns hier gerne selbst im Weg. 

Denn anstatt uns klar zu machen, was wir können und warum wir eine Gehaltserhöhung verdient haben, spulen wir unseren Film von der Verliererin ab. 

Woher kommen diese Gedanken? 

Blicken wir mal eine oder zwei Generationen zurück auf das Leben unserer Mütter und Großmütter. Diese durften bis ins Jahr 1962 kein eigenes Bankkonto führen und konnten erst 1977 ohne Zustimmung des Mannes ein Arbeitsverhältnis beginnen. Frauen bekamen ein kleines Haushaltsgeld zugeteilt und größere Anschaffungen waren ihnen verwehrt. Geld war ganz klar Männersache!

70 Jahre Gleichberechtigung?

Ein Blick zurück auf die Meilensteine der letzten 70 Jahre

Art. 3 Abs. 2: Gleiche Rechte

Gleichberechtigung im Grundgesetz

Eigenes Bankkonto

Frauen dürfen ein eigenes Bankkonto eröffnen

Selbstbestimmt Arbeiten

Arbeitsverhältnis ohne Zustimmung des Ehemannes

Gleiches geld, Gleiche Arbeit

Gleiches Geld für Geliche Arbeit

Erste Frau im Dax-Vorstand

Bunt in der Männerwelt.

Erste Kanzlerin

Angela Merkel wird Bundeskanzlerin

Und nun?

Umdenken ist angesagt! Wir können die gewohnten Denkpfade verlassen, wenn wir wollen. Mit ein bisschen Übung werden wir Stück für Stück stärker und selbstbewusster.

 

Fangen wir mit unserem Film an:

Was passiert, wenn wir im ersten Schritt die Aussagen einfach ins Positive umkehren?

  • Aus „Was, wenn er nein sagt?“ machen wir „Was, wenn er ja sagt?“
  • Aus „Und wenn ich zu viel verlange?“ machen wir „Und wenn ich zu wenig verlange?“
  • Aus „Ich habe doch eh` keine Chance bei der Verhandlung!“ wird „Ich habe eine Chance bei der Verhandlung!“ usw. 

 

Merkt ihr etwas?

Spürt mal in euch hinein und beobachtet, was passiert, wenn ihr die negative Aussage macht und was, wenn ihr die positive Aussage formuliert?

    Und jetzt gehen wir noch einen Schritt weiter und wandeln die Fragen in klare, verstärkende Aussagen:

    • Aus „Was, wenn er ja sagt?“ machen wir zum Beispiel „Er wird mir ein richtig gutes Angebot machen.“
    • Aus „Und wenn ich zu wenig verlange?“ wird zu „Ich werde genau das richtige, das meiner Leistung entspricht, verlangen!“
    • „Ich habe eine Chance bei der Verhandlung!“ wird zu „Ich werde durch meine gute Vorbereitung das Verhandlungsgespräch souverän meistern.“

    Wenn wir jetzt in uns hinein hören, wie fühlt sich das an? Sind die Bremsklötze im Kopf gelöster? Fühlt sich alles etwas leichter an? Was könnt ihr feststellen? Und: Versucht einmal, dieses positive Gefühl abzuspeichern. 

    Diese Übung könnt ihr regelmäßig in eurem Alltag machen, immer dann, wenn Zweifel sich im Kopf breitmachen und bei euch der Film mit der Verliererin im Kopf läuft.

    Übernehmt ganz bewusst die Regie und schreibt eure Rolle im Film um: Zur Heldin!

    Alles Gute & viel Erfolg! 

    Eure Susan 

    Alle reden von Gamification…

    Alle reden von Gamification…

    …wir machen es. Ganz einfach.

     

    Als STRATEGY PIRATES® sind wir immer neugierig auf Neues. Wir probieren gerne aus und übernehmen das, was sich bewährt hat in unser Portfolio.
    Damit ist es uns möglich, die jeweils passenden Services für unsere Kunden anzubieten – gerade auch in komplexen Ausgangslagen.

    Wir freuen uns, dass wir mit Simon Rothe und Jonas Paulus, beide Wirtschaftspsychologen, neue Mitstreiter gefunden haben.

    Mit ihrer Firma ludicbrain haben sie sich auf das Thema Gamification spezialisiert.
    Sie bringen hierfür nicht nur die erforderliche Berufserfahrung, sondern auch die passenden Werkzeuge mit, damit wir gemeinsame Herausforderungen “entern” können.

    Warum ausgerechnet ludicbrain?

    Eigentlich ist es ganz einfach. Sie passen zu uns sowohl menschlich als auch fachlich.
    Darüber hinaus erfüllen die Firmengründer die Voraussetzungen der STRATEGY PIRATES®:

    1. Gut sein, in dem was man macht
    2. Langjährige Berufserfahrung in unterschiedlichen Branchen, Bereichen und Funktionen
    3. Mindestens einmal im Leben gescheitert und danach sich selbst wieder neu erfunden und erfolgreich gemacht.

     

    Herzlich willkommen an Bord! 

    Neugierig?

    Klar beantworten wir gerne Eure Fragen zu unserer Zusammenarbeit.

    Meldet Euch einfach bei uns. Bis bald!

    Keine Zeit!

    Keine Zeit!

    Wie häufig…

    … ertappen wir uns selbst dabei, diese beiden Worte im Inneren vor uns hin zu monologisieren, wenn es darum geht, Veränderungen aktiv anzugehen.

    … heißt es “morgen ist auch noch ein Tag…” und momentan habe ich “Wichtigeres zu tun”.
    Hier noch ein Termin, da noch eine Verpflichtung und überhaupt und sowieso keine Zeit.

    Aber was gibt es denn Wichtigeres, als bei sich selbst anzufangen?

    (mehr …)